Leuchttürme der Trinkwasserversorgung – Projekte für die Versorgungssicherheit.
Mit unserer Reihe „Leuchttürme der Trinkwasserversorgung“ holen wir Vorzeigeprojekte österreichischer Wasserversorger vor den Vorhang. Projekte, die die Versorgungssicherheit langfristig stärken und zeigen, wie vorausschauende Planung in der Praxis aussieht.
Teil 7 unserer Serie: Notstromversorgung für die öffentliche Trinkwasserversorgung in Leibnitz.
Kurzbeschreibung
Die Leibnitzerfeld Wasserversorgungs GmbH errichtet eine umfassende Blackout-Vorsorge an insgesamt 23 Standorten.
Die architektonisch an die Umgebung angepassten Einhausungen fügen sich harmonisch in die Landschaft des Naturparks Südsteiermark ein. Eine autarke Notstromversorgung ermöglicht den Betrieb der Anlagen für bis zu sieben Tage. Ergänzt wird das Konzept durch eine eigene 20.000-Liter-Tankstelle, die eine langfristige Versorgung der Notstromaggregate sicherstellt.
Geschäftsführer DI Franz Krainer betont: „Die Zuverlässigkeit der Notstromaggregate ist ein entscheidender Faktor, um die Trinkwasserversorgung unserer 29 Gemeinden auch im Fall eines Blackouts gewährleisten zu können.“
Herausforderungen
Eine Herausforderung in der Planung war die Standortsuche für die Notstromanlagen der Brunnen, da diese außerhalb des Schutzgebiets errichtet werden müssen. Dadurch ergaben sich größere Distanzen und ein erhöhter Aufwand für die Verkabelung.
Kategorisierung
- Neubau
Beweggründe
- Gewährleistung der Versorgungssicherheit
Besonderheiten
Architektonisch angepasste Gestaltung der Einhausungen im Naturpark Südsteiermark
autarke Notstromversorgung für bis zu sieben Tage mit eigener 20.000-Liter-Tankstelle.
Fakten zum Projekt
- Standort: 23 unterschiedliche Standorte im Versorgungsgebiet
- Projektzeitraum: 2018 – 2025 (in 2 Ausbaustufen)
- Inbetriebnahme: Sommer 2025
- Versorgte Einwohner: rund 80.000 Menschen in 29 Gemeinden
- Highlights: Architektonisch angepasste Gestaltung der Einhausungen und die Standortsuche.
- Investitionssumme: ca. 3,6 Millionen Euro
- Finanzierung durch Eigenmittel bzw. Förderungen (7,15 % Land Steiermark und 20 % KPC – 1. Ausbaustufe und 7,95 % Land Steiermark und 20 % KPC – 2. Ausbaustufe)
Wasserversorgungsunternehmen
Fotos vom Projekt
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Fotos: ©LFWV