Weltwassertag 2026
Die globale Wasserkrise betrifft alle – aber nicht gleichermaßen. Besonders dort, wo Menschen keinen Zugang zu den Menschenrechten auf sicheres Trinkwasser und Sanitärversorgung haben, verschärfen sich Ungleichheiten.
Frauen und Mädchen tragen dabei die Hauptlast. Deshalb rückt dieser Weltwassertag sie bewusst in den Mittelpunkt: Frauen und Mädchen sind ein zentraler Teil von Wasserlösungen. Denn wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung.
Unter dem Titel „Water and Gender“ nimmt die ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) den Weltwassertag 2026 zum Anlass, jene Frauen sichtbar zu machen, die in der Wasserversorgung in Österreich tätig sind. Sie leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur sicheren Trinkwasserversorgung. Unter den vielen Wassermeistern in Österreich sind auch Wassermeisterinnen, die mit ihrem Engagement und ihrer Expertise eine entscheidende Rolle spielen. Ihnen gilt besondere Aufmerksamkeit und ein großes Danke.
UN-Weltwassertag
Der Weltwassertag wird seit 1993 jedes Jahr am 22. März begangen. Als internationaler Aktionstag stellt er die Bedeutung von Süßwasser in den Fokus und macht gleichzeitig auf die Herausforderungen aufmerksam, die weltweit bestehen.
Rund 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Wasser. Der Weltwassertag erinnert daran, dass Handeln notwendig ist, um die globale Wasserkrise zu bewältigen. Ein zentrales Ziel ist die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels 6: Wasser und Sanitärversorgung für alle bis 2030.
Jedes Jahr wird das Thema des Weltwassertages von UN-Water festgelegt. 2024 stand „Wasser für Frieden nutzen“ im Fokus, 2025 der „Schutz der Gletscher“. 2026 richtet sich der Blick auf „Wasser und Geschlecht“ und damit auf die entscheidende Rolle von Frauen weltweit und in Österreich.
„Danke an die Wassermeisterinnen, die in der Wasserversorgung in Österreich tätig sind. Gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen sind Sie unverzichtbar für eine funktionierende Trinkwasserversorgung. In Zeiten des Klimawandels braucht es nicht nur ein gutes Team an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – es braucht auch unbedingt Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Wasserverfügbarkeit angesichts des Klimawandels und einer steigenden Ressourcennutzung. Nur mit der Einführung einer Messpflicht für alle Wassernutzer können Behörden und Wasserversorger eine verlässliche Datenbasis für die Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen erhalten. Wenn wir alle gemeinsam verantwortungsvoll mit unserem Trinkwasser umgehen, wird es uns als Wasserversorger auf lange Zeit möglich sein, die Versorgung mit Trinkwasser in Österreich für den ‚inhouse-Bedarf‘ zu sichern“, so ÖVGW-Vizepräsident Klaus Sauer.
Machen wir uns an diesem Tag bewusst, wie wir zu Hause, in der Schule und in der Gemeinde mit dem kostbaren Gut Trinkwasser umgehen.