Alles zum Neptun Staatspreis für Wasser
Wer eine gute Idee für nachhaltige Wasserprojekte hat, soll belohnt werden. Es können Beiträge aus Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kultur mit insgesamt 24.000 Euro ausgezeichnet werden.
Mehr über die Einreichbedingungen, die Kategorien und den Staatspreis selbst findest du hier.
Chance verpasst?
Das Ende der Einreichfrist war der 14. Oktober 2024. Kein Problem, die nächste Möglichkeit zum Mitmachen beim Neptun Staatspreis für Wasser kommt bestimmt bald. Bis dahin sind es noch …
Was man über die Preisvergabe wissen sollte
Die Verleihung findet durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) statt. Aber auch die Bundesländer und namhafte Sponsoren zeigen ihre Unterstützung für die Preisvergabe in den drei Fachkategorien WasserBILDUNG, WasserFORSCHT und WasserKREATIV.
Die besten Einreichungen für die drei Fachkategorien wurden von einer Fachjury nominiert. Das beste Projekt wurden via Online-Voting gewählt und mit dem Neptun Hauptpreis ausgezeichnet. Neben den drei Fachkategorien gibt es zudem noch Regionalkategorien. Wie der Name vermuten lässt, werden hier bundesweite Leistungen der Österreicher:innen berücksichtigt. Die entsprechenden Kategorien sind WasserWIEN und WasserREGIONAL.
Ein Projekt aus der Steiermark holt den Gesamtsieg
Die Verleihung des Neptun Staatspreis für Wasser fand am Mittwoch, dem 20 März 2025 im Palais Berg in Wien statt. Die mit dem Staatspreis ausgezeichneten Projekte findet Ihr auf der Website des Neptun Staatspreis.
Beim Neptun Wasserpreis 2025 wurde das grenzüberschreitende Bildungsprojekt „Let’s flow together!“ aus der Steiermark mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit slowenischen Jugendlichen setzten sich Schülerinnen und Schüler beim Aktionstag an der Mur für Klimawandelanpassung ein. Insgesamt wurden am 20. März in Wien 20 Projekte prämiert – ausgewählt aus über 700 Einreichungen aus 25 Ländern. Wasserminister Norbert Totschnig lobte bei der feierlichen Verleihung vor 250 Gästen die hohe Innovationskraft und das Engagement rund ums Thema Wasser.
Der Bundessieg in der Kategorie WasserREGIONAL ging an Waizenkirchen (OÖ), wo die stark regulierte Aschach erfolgreich renaturiert wurde. In der Kategorie WasserFORSCHT gewann das Wiener Unternehmen Donau Chemie AG mit seiner Innovation DONAU PAC © AQUACLEAR zur Entfernung von Schadstoffen aus Abwasser. Auch Kunst wurde geehrt: Das Festival wellenklaenge aus Lunz am See wurde für seine kreative Auseinandersetzung mit Wasser ausgezeichnet.